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Stakeholder

Ein sagenumwobener Begriff, oft in Projekten ein Killerargument: „Aber der Stakeholder …“. Gleichzeitig macht es Sinn etwas strukturiert über den Begriff nachzudenken, um zielgerichtet ins Handeln zu kommen.

Was sind Stakeholder?

In eigentlichen Sinn des Wortes „Stakeholder“ bedeutet es „Interessengruppe“. Im übertragenen Sinne nutzen wir das Wort eher für Gruppen, von denen wir eine gewisse Abhängigkeit besitzen bzw. für die wir etwas liefern wollen. Menschen, die vom Unternehmen beeinflusst werden und damit auch auf das Unternehmen Einfluss nehmen wollen.

Stakeholder ManagementPin

Dazu gehören:

  • Investoren
  • Kunden
  • Mitarbeiter
  • Geschäftspartner
  • Lieferanten

Aber auch

  • Öffentlichkeit
  • Verbände
  • Banken
  • Administration (öffentliche Verwaltung)
  • Gesetzgeber
  • Politik

Eine Unterscheidung zwischen internen Stakeholdern und externen Stakeholdern macht für uns Sinn. Interne Stakeholder liegen in unserem direkten Einflussbereich, externe Stakeholder können nur bedingt mit entwickelt werden.

Aus dem großen Sammelbecken an potenziellen Stakeholder-Gruppen, macht es Sinn zu selektieren. Welche Stakeholder beeinflussen den Erfolg unseres Unternehmens oder Vorhabens wirklich?

Bei externen Stakeholdern sicherlich die Kunden und Partner. Öffentlichkeit, Politik, Verbände bestimmt nicht für alle Unternehmen. Bei internen Stakeholdern, z.B. einem internen Projekt ist es sicherlich die Fachabteilung und vielleicht noch das Management für die Finanzierung. Nicht aber alle anderen Abteilungen.

Wenn wir an unseren agilen Prozess denken sind die Stakeholder die Interessengruppen, die unseren Erfolg mit beeinflussen. Wir wollen/sollten verstehen, wie sie glücklich werden. Dazu müssen wir sie in den Prozess integrieren. Gleichzeitig sind sie keine konstante Rolle im Prozess. Es ist die Aufgabe von dem Product Owner mit den Stakeholdern zu arbeiten. Von den Stakeholdern zu erfahren, welche Bedürfnisse sie haben, was sie erreichen wollen ist dabei das Ziel. Sie können beliebig in den weiteren Verlauf integriert werden, eine agile Bildung kann häufig nicht vorausgesetzt werden.

Diese Kluft schließt der Product Owner

Der Product Owner extrahiert die Wünsche, Bedürfnisse bis hin zu einem klaren Bilder einer erwünschten Wirkung. Und er spiegelt Etappen und Zwischenergebnisse wieder zurück, um eine Feedbackschlaufe zu erzeugen.

>> Mehr zum Product Owner

Interne Stakeholder können mit der Unternehmenskultur mitentwickelt werden. Die Zusammenarbeit wächst. Sie lernen, wie die Umsetzung läuft, wie unser Produkt wächst bis hin zu agilen Denkweisen, die teilweise dann auch in die Stakeholder Gruppen übernommen werden. Agile Transformation aus einem Keim.

Das ist bei externen Stakeholdern schwieriger. Sie können über Interviews, Umfragen oder auch durch Messwerte der Produktnutzung integriert werden. Aber auch externe Stakeholdergruppen können zur Mitarbeit erzogen werden. So hat Dropbox eine Ideenwebseite, auf der die Kunden Wünsche äußern können und für diese Punkte verteilen. Oder Apple hat viele Powernutzer, die über die Änderung des Produkts mitwachsen. Genauso sind Foren eine Quelle, wo sich Kunden austauschen. Der Product Owner sollte diese Quellen und Möglichkeiten kennen bzw. aufbauen.

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