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Purpose, Intuition und Gamification

FĂŒr Unternehmen und ihre FĂŒhrung immer wichtiger !

Wieder ein paar Anglizismen – so kann man auf die Überschrift reagieren. HĂ€ufig kommt dabei auch eine etwas abfĂ€llige Beurteilung dazu, weil Anglizismen die Eigenart haben, etwas plakativ zu wirken. Vielfach verbirgt sich hinter einem solchen Stichwort Altbekanntes, das eine neue Verpackung bekommen hat. Dennoch wollen wir hier diesen 3 Begriffen etwas mehr Aufmerksamkeit widmen.

Das mag uns am Anfang verwirren, weil wir zunĂ€chst auch keinen Zusammenhang zwischen Purpose, Intuition und Gamification erkennen können. Diese 3 Begriffe aus dem angelsĂ€chsischen Sprachraum stehen aber gemeinsam fĂŒr etwas, das in einer unternehmerischen Organisation und bei FĂŒhrungsentscheidungen zu besseren Entscheidungen fĂŒhren kann. Um den Prinzipien nĂ€herzukommen, empfehlen sich drei spannende Fragen vorab:

  • Kommt es beim Unternehmen nur auf Gewinnerzielung und- maximierung an?
  • Können die besten Entscheidungen auf einer rein analytischen und rationalen Basis getroffen werden?
  • Was hat spielerisches Denken in einem Unternehmensumfeld zu suchen?

Hier kommt bereits die eine oder andere spontane Antwort hoch. Mit der SpontanitĂ€t befinden wir uns schon mittendrin in der Intuition. Das, was uns als erstes in den Sinn kommt bei diesen Fragen, ist geprĂ€gt von Erfahrungen, die wir schon gemacht haben. Ebenso spielt es eine Rolle, an welchen Werten wir uns innerlich ausrichten. Schließlich ist es auch bei der Beantwortung dieser Fragen interessant, ob wir bereits BerĂŒhrungspunkte mit der spielerischen Herangehensweise an Problemstellungen hatten. Das ĂŒberzeugt uns noch nicht davon, dass hier eine Verbindung zwischen Purpose, Intuition und Gamification besteht?

Fangen wir jetzt einfach an, uns mit den einzelnen Prinzipien nĂ€her zu beschĂ€ftigen, um schließen die ZusammenhĂ€nge zwischen ihnen erkennen zu können.

Warum der Zweck (Purpose) gerade in der volatilen Unternehmensumgebung immer wichtiger wird

Wenn sich Ă€ußere Bedingungen stĂ€ndig Ă€ndern und diese wiederum zu VerĂ€nderungen im Inneren einer Organisation fĂŒhren, ist die Definition eines Unternehmenszwecks eine besonders wichtige Sache. Dieser Purpose bildet selbst in stĂŒrmischen Zeiten die Leitlinie, an denen sich die Arbeit der Organisation ausrichtet. Das ist aber noch lange nicht alles. Wie ein Kleber hĂ€lt der Purpose das Innere des Unternehmens zusammen. Außerdem findet sich hier ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu Wettbewerbern. Der Unternehmenszweck wird bei klarer Festlegung deshalb schnell zum Identifikationspunkt sowohl nach innen als auch nach außen.

Der Purpose ist kein Zufall

Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass schließlich jede Unternehmung irgendeinen Zweck verfolgt und dieser sich im Laufe der AktivitĂ€ten schon ergeben wird. Aus einem solchen eher zufĂ€llig und sich auch stĂ€ndig verĂ€ndernden Zweck lĂ€sst sich aber kein Leitstern fĂŒr die Ausrichtung eines Unternehmens ableiten. Genauso, wie eine innere Vision Mitarbeiter eines Unternehmens jeden Morgen erneut beflĂŒgelt, wenn sie zur Arbeit kommen, kann ein definierter Zweck die gesamte Organisation beflĂŒgeln. Hier stellen sich Fragen nach dem Sinn der unternehmerischen AktivitĂ€ten. Anders, als oftmals gedacht, ist das Sinnerleben fĂŒr alle Beteiligten im wirtschaftlichen Umfeld so wichtig, dass hĂ€ufig sogar von einem psychologischen Einkommen die Rede ist. Ein festgelegter Unternehmenszweck trĂ€gt immens zu einem solchen Sinnerleben bei. Das bedeutet auch, dass bei einer Neuausrichtung unternehmerischer TĂ€tigkeit oder einem neuen Aufbruch die Definition eines neuen Zwecks zwingend dazugehört.

Der Purpose im Changemanagement

Gerade in einer Unternehmensumwelt, in der Ă€ußere UmstĂ€nde hĂ€ufig wenig Bestand haben, eint ein definierter Unternehmenszweck alle Beteiligten. Wenn in manchen Unternehmen nach vielen VerĂ€nderungen und auch erfolgreicher Arbeit in der Vergangenheit „etwas die Luft heraus ist“, sollte ein neuer Purpose ins Spiel kommen. Hier kommt eine neue Zielsetzung, ein neuer Zweck in einem Purpose-Statement gerade recht, um einem Burn-Out der gesamten Organisation vorzubeugen. Purpose ist hier kein Luxus, kein Nice-to-Have, sondern geradezu eine Notwendigkeit. LĂ€sst sich das mit Fakten belegen?

FĂŒr Unternehmen mit Sinn gelten folgende Feststellungen:

Der Aktienwert solcher Unternehmen wÀchst 10mal schneller als der von Organisationen ohne einen definierten Zweck.

Ein deutlich definierter Purpose fĂŒhrt regelmĂ€ĂŸig zu einer Mitarbeiter Zufriedenheit von 75 %.

In der Regel wird 20 % mehr Umsatz generiert.

Das Engagement der Mitarbeiter in sinnorientierten Unternehmen ist durchschnittlich um 1,4 grĂ¶ĂŸer als in anderen Unternehmen.

In sinnorientierten Unternehmen ist es um einiges wahrscheinlicher, dass auch anspruchsvolle Mitarbeiter an die Organisation gebunden werden.

Purpose in der Unternehmenspraxis

Vielen Unternehmern fĂ€llt es zunĂ€chst schwer, ein Purpose-Statement zu kreieren und in den Unternehmensalltag zu integrieren. Es reicht nicht aus, zwar einen sinnstiftenden Unternehmenszweck festzulegen, diesen aber am Ende nicht zu leben. Alle Beteiligten mĂŒssen Erfahrungen mit dem Purpose machen. Er muss vor allem Teil der Kommunikation und der aktiven Arbeit werden. Wo lĂ€sst sich hier ansetzen? Immerhin zielt der Zweck auf das große Ganze ab, das hĂ€ufig im Arbeitsalltag und bei der Arbeit jedes einzelnen nicht klar erkennbar ist. Genau darin liegt auch die besondere Gefahr eines fehlenden Purpose. Wer sich nur als RĂ€dchen in einer undurchschaubaren Maschinerie empfindet, wird seine Arbeit nicht als sinnvoll begreifen.

Hier kommt auf der einen Seite die bereits erwĂ€hnte Intuition ins Spiel. Intuitiv erfassen die meisten Unternehmen, in welchem Bereich ihr Sinn liegt. Er erschließt sich hĂ€ufig ĂŒber die Wirkung nach außen, ĂŒber das, was beispielsweise bei Kunden des Unternehmens durch die eigenen AktivitĂ€ten bewirkt wird. Intuitiv kommt man diesem Sinn meist schnell auf die Schliche. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn beispielsweise die Mitarbeiter bereits ein GefĂŒhl dafĂŒr entwickelt haben, worin sie den Sinn ihrer tĂ€glichen Arbeit sehen. Je besser das gelingt, den Purpose des ganzen Unternehmens mit dem Sinnempfinden der Mitarbeiter zu verbinden, desto erfolgreicher kann im Regelfall ein klar definiertes Purpose insgesamt umgesetzt werden.

Das Purpose darf am Ende auch keine theoretische Maxime bleiben, die in blumigen Worten beschrieben wird. Routinen und Strukturen mĂŒssen sich im Arbeitsalltag an dem Purpose ausrichten. AlltagsaktivitĂ€ten sind am Unternehmenszweck zu messen. Dabei lauten die Fragen immer: Hat diese oder jene AktivitĂ€t heute zum Erreichen des Purpose beigetragen? Stand sie im Einklang mit dem Unternehmenszweck?

Es versteht sich in diesem Kontext von selbst, dass der Purpose auch etwa in Bewerbungsverfahren einfließt. Entsprechende Fragestellungen lassen schnell erkennen, ob sich der innere Sinn des Bewerbers und der Purpose des Unternehmens bereits natĂŒrlicherweise grundsĂ€tzlich im Einklang befinden.

Idealerweise verfĂŒgt ein sinnorientiertes Unternehmen am Ende ĂŒber einen ganzen Bau- und Werkzeugkasten von Maßnahmen, Strukturen und Kommunikationsmethoden, die sich mit dem Purpose auseinandersetzen und zu dessen StĂ€rkung beitragen.

Was hat das Ganze mit Intuition zu tun?

Intuition Entscheidungen Pin
Intuition von Entscheidungen (die Schnittmenge von Kopf und Bauch)

Mehr als auf den ersten Blick gedacht. Idealerweise wird der Purpose ein Teil der Intuition der Menschen, die in einem Unternehmen aktiv sind. Diese spĂŒren dann ab einem gewissen Zeitpunkt schon „aus dem Bauch heraus“, wenn bestimmte Handlungen oder Vorgaben nicht mit dem Purpose ĂŒbereinstimmen. An dieser Stelle entsteht vielleicht Verwunderung. Wenn Intuition etwas ist, das einfach aus dem Inneren entsteht, wie lĂ€sst sich dann mit Intuition arbeiten? LĂ€sst sich Intuition in einer bestimmten Art und Weise professionalisieren und trainieren? Das ist nicht nur möglich, es ist sogar nötig. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Purpose wird Intuition in einer eher volatilen Unternehmensumgebung zu einem immer wichtigeren Instrument bei Entscheidungen und Ausrichtung. Warum ist das so? Albert Einstein hat einmal gesagt: „Das Einzige was zĂ€hlt, ist Intuition“. LĂ€sst sich dieser Satz auf Unternehmen und Organisationen ĂŒbertragen?

Wir warten auf die Fakten und Analysen – und dann ist es zu spĂ€t

Die moderne Unternehmensumwelt ist geprĂ€gt von einer hohen Geschwindigkeit. Oft mĂŒssen Entscheidungen getroffen werden, wenn noch nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen. Wer hier zu lange wartet, gerĂ€t schnell ins Hintertreffen. Das bedeutet nicht, dass es sich um unbedachte, zufĂ€llige Entscheidungen handelt. Auch, wenn die Intuition gemeinhin im Bauchraum angesiedelt ist, besteht sie nicht aus Zufall oder WillkĂŒrlichkeit.

Komplexität Analytisch Pin
Komplexität der Welt schlĂ€gt unser analytisches Denken

Intuition hat nicht zuletzt etwas mit eingeprĂ€gten Erfahrungen zu tun. Diese Erfahrungen sind bereits so tief in das menschliche Unterbewusstsein abgesunken, dass sie von uns nicht mehr bewusst und faktenbasiert erkannt, sondern intuitiv erfasst werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist Intuition tatsĂ€chlich eine professionelle Kompetenz. Sie wird von vielen Experten in diesem Bereich jedenfalls so gesehen. Manchmal mĂŒssen Entscheidungen getroffen werden, ohne dass alle Fakten bekannt sind. Denn es ergeben sich zunehmend Situationen im unternehmerischen Umfeld, bei denen vielleicht nie alle Fakten bekannt sind.

Uns ist Intuition unbewusst lĂ€ngst in unserem gesamten Leben ein hilfreiches Werkzeug. Wir treffen durchschnittlich am Tag um die 20.000 Entscheidungen. MĂŒssen wir fĂŒr alle diese Entscheidungen Fakten abwarten und bewerten, könnten wir unser Leben nicht fĂŒhren. Das gilt auch in Unternehmensumfeldern.

Heißt das am Ende, Entscheidungen und Handlungen sollten sich nur noch an der Intuition ausrichten? Nein, denn wie andere Entscheidungsgrundlagen kann auch die Intuition zu Fehlentscheidungen fĂŒhren. Hier gilt es, eine gewisse Balance zwischen Intuition und rationalen Entscheidungen zu schaffen. Interessanterweise spielte# Intuition gerade in einem Bereich eine Rolle, in der wie sie zunĂ€chst vielleicht eher nicht verorten.

Intuition vs. Erfahrung Pin
Mit Jahren der Erfahrung ĂŒberholt sie die Notwendigkeit der Intuition.

KomplexitĂ€t begegnen – aber bitte mit Intuition

Es sind gerade die Problembereiche bei den unternehmerischen Entscheidungen, deren KomplexitÀt sie so schwierig und intransparent macht. Wer sich in diesem Feld rein rational und faktenbasiert orientieren möchte, ist gerade in einem digitalen Umfeld hÀufig zum Scheitern verurteilt. Immer mehr Manager machen die Erfahrung, dass man KomplexitÀt vor allem mit Intuition begegnen kann. Hier kommt ein spielerischer Aspekt dazu, der kreative Lösungen und StrategieansÀtze fassbar macht.

Ein spielerischer Aspekt? Jetzt kommen wir zur Gamification!

Gamification – Spielen ohne Spiel

Das komplizierte deutsche Wort fĂŒr Gamification lautet Spielifizierung oder Spielifikation. Gemeint ist, dass spielerische Elemente in Bereiche Eingang finden, die außerhalb des klassischen Spiels liegen. Anders ausgedrĂŒckt werden spie typische Elemente in einen spielfremden Kontext gebracht. Hat das einen Sinn – fragen wir uns an dieser Stelle? Was sind denn spieltypische Elemente?

Das ist spieltypisch

Spieler arbeiten mit Herausforderungen und Erlebnissen, die als Belohnungen verstanden werden. Wer beispielsweise gewinnt, steigt in einer bestimmten Rangliste oder in einem Score auf. Es gibt bestimmte Anzeigemethoden, wie sich der Fortschritt und der Erfolg in einem Spiel entwickeln. Ein klassisches Element in diesem Kontext ist beispielsweise der Fortschrittsbalken. Spieler arbeiten hĂ€ufig mit Vorstellungen, Visionen und virtuellen GĂŒtern. Viele Menschen sind beim Spielen hochmotiviert und dennoch entspannt. Alle diese Instrumente und vor allem die inneren GefĂŒhlswelten, die mit dem Spielen verbunden sind, kommen bei der Gamification zum Tragen.

Vorteile von Gamification

Die Spielifizierung dient Unternehmen hĂ€ufig dazu, die Motivation in bestimmten Bereichen zu steigern. Gamification kann beispielsweise monotone und sich stĂ€ndig wiederholende Arbeiten leichter machen. Ebenso steigert dieser Ansatz die KreativitĂ€t. In einem Spiel lĂ€sst sich unabhĂ€ngig von den Fakten zunĂ€chst einmal alles denken und vorstellen. Wer spielt, wertet zunĂ€chst nicht. Die Konzentration beim Spielen ist hĂ€ufig besonders gut. Lösungen werden intuitiv erfasst. Wer spielerisch an die Entwicklung einer Strategie oder an eine Problemlösung herangeht, profitiert auch davon, dass das oft erdrĂŒckende GefĂŒhl von Schwere fehlt. Der spielerische Ansatz ist leicht. Das befreit das Denken.

Gamification im Business Pin
Gamification Elemente, die auch im Business realisiert werden können

Hier lassen sich auch Problemlösungen entwickeln, die zunĂ€chst nicht auf der Hand liegen. Solche, die unsere Ratio nicht in Betracht ziehen wĂŒrde, die sich am Ende aber als fast genial erweisen können. Herausforderungen werden spielerisch leichter. Konkurrenz im Spiel hat einen sportlichen Charakter. Fairness ist ein wichtiges Element im Spiel. Es kann ĂŒber spielerische DenkansĂ€tze auch in die unternehmerische Arbeit Eingang finden.

Alle diese Charakteristika spielerischen Handelns und Denkens sind gerade in einer sich stĂ€ndig wandelnden Unternehmens Umwelt wertvoll. Wenn wir zunĂ€chst spielerisch an ein Problem herangehen, vermeiden wir gerade bei schwierigen Problemen, dass uns die Last der Verantwortung nahezu erdrĂŒckt. Beim Spielen ist kaum ein Gedanke verboten, gerade das fördert unsere KreativitĂ€t. Außerdem fördert die spielerische Herangehensweise die Arbeit und den Zusammenhalt in einer Gruppe. Dabei stĂ€rkt das Spiel im Idealfall die Empathie und die Demokratie in Gruppen. In einer Gruppe wird ein althergebrachtes hierarchisches RollenverstĂ€ndnis auch einmal infrage gestellt. Das kommt dem Erfolg am Ende in der Regel zugute. Beim Spiel wird ebenso klar, dass der Erfolg ein Teamerfolg ist. Teambuilding im Unternehmen lĂ€sst sich spielerisch besonders gut erreichen.

Zusammenhang mit Purpose und mit Intuition

Obwohl uns spielerisches Denken und Handeln hĂ€ufig so leichtfĂ€llt, spielen wir immer zielorientiert. Vielfach ergibt sich bereits durch die AktivitĂ€t in einer Gruppe ein sinnstiftender Ansatz. Daraus folgt auch, dass sich spielerische Elemente sehr gut dazu eignen, um die Purpose in den Unternehmensalltag zu integrieren. Der spielerische Ansatz verdeutlicht auch, wie wichtig ein Ziel und eine klar definierte Zielsetzung fĂŒr erfolgreiches Arbeiten sind.

Dabei ist ebenso relevant, dass sich bei der Spielifikation Entwicklungsfortschritte besonders transparent abzeichnen. Beim Spielen geht es oft um schnelle Entscheidungen. Diese sind regelmĂ€ĂŸig intuitiv. Spielen stĂ€rkt die eigene Intuition und das Vertrauen auf diese. Wer spielt, lernt zunehmend, seine eigene Intuition „auch einmal von der Leine zu lassen“. Das bedeutet, man kann eingetretene Pfade verlassen und sich auf völlig neue LösungsansĂ€tze einlassen.

Nicht zu vergessen ist auch ein weiterer Aspekt: Wer spielt, lernt dazu. Es gilt heute nicht nur mehr fĂŒr die Mitarbeiter selbst, dass lebenslanges Lernen eine Pflicht ist. Die Maxime gilt auch fĂŒr die Organisation an sich. Wenn die VolatilitĂ€t wirtschaftlicher BetĂ€tigung zu stĂ€ndigen VerĂ€nderungen und Anpassungen zwingt, ist damit stĂ€ndiges Lernen verbunden. Sich diesem Lernprozess spielerisch zu nĂ€hern, vereinfacht die Sache ungemein. Es verwundert deshalb nicht, dass sich große Unternehmen auch bei der EinfĂŒhrung von Systemen und in anderen ZusammenhĂ€ngen spielerischer Aspekte zu Nutze machen. Beispiele sind etwa ERPsim von SAP oder Ribbon Hero von Microsoft. Im Fokus steht dabei immer die spielerische Erfahrung.

Der Wandel im Zuge von Digitalisierung und die Zuwendung zu agilen Prinzipien erfordern nicht nur technische Anpassung. Das Weltbild und die „Werkzeugkiste“ von Unternehmen passen sich ebenfalls an. Mit den Prinzipien hinter Purpose, Intuition und Gamification werden die erforderlichen VerĂ€nderungsprozesse wertebasiert und auf einer ganz grundsĂ€tzlichen Ebene mitbestimmten, hilfreichen Instrumenten unterlegt. Es gilt fĂŒr Unternehmen, diese drei Anglizismen mit Leben zu fĂŒllen, wenn sie sich auf das Abenteuer des stĂ€ndigen Wandels einlassen.

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